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Augen auf beim Souvenirkauf



Die Reisezeit ist angebrochen! Sie führt viele Menschen an fremde Orte mit unbekannter Flora und Fauna. Oft werden Souvenirs angeboten, deren Handel durch das Washingtoner Artenschutzabkommen untersagt oder eingeschränkt ist. Wenn ein solches Andenken vom deutschen Zoll entdeckt wird, droht ein Bußgeldverfahren - in schweren Fällen kann auch Strafanzeige erstattet werden. Informieren Sie sich hier über die Situation in Ihrem Urlaubsland.

In Deutschland ist die Zahl der Aufgriffe drastisch gestiegen und in 80% der Fälle sind unwissende Touristen die "Täter".

CITES steht für "Convention on International Trade in Endangered Species of wild flora and fauna" ( Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen). Es ist ein Abkommen, das den internationalen Handel  soweit kontrollieren will, dass das Überleben von wildlebenden Tier- und Pflanzenarten nicht gefährdet wird. Zur Zeit sind etwa 8000 Tier- und 40000 Pflanzenarten gefährdet oder unmittelbar vom Aussterben bedroht! Zuständig für die Einhaltung des Abkommens ist in Deutschland das Bundesamt für Naturschutz. 

BARFen - Rohfütterung mit Risiken

BARF steht für „Bone and raw food“, im Deutschen auch für „biologisch artgerechte Fütterung“. Verfechter dieser Fütterungsmethode versuchen, die natürlichen Fressgewohnheiten freilebender Wölfe nachzuahmen. 

Dabei ist zu beachten, dass es sich bei Hunden und Katzen wie auch beim Wolf nicht um reine Fleischfresser handelt, sondern um Beutetierfresser. Beutetiere decken über Fleisch, Skelett, Innereien, Blut und den anhaftenden Inhalt des Mage-Darm-Traktes den Bedarf an Nährstoffen wie Protein und Fett (Fleisch), Kalzium, Phosphor, Magnesium, Kalium, Natrium, Zink, Kupfer, Mangan, Eisen (Knochen und Blut, Innereien), und wasserlöslichen Vitaminen sowie pflanzlichen Ballaststoffen (über den anhaftenden Inhalt des Magen-Darm-Trakts). Es reicht also nicht aus, einfach rohes Fleisch zu füttern! 

Jeder, der diese Fütterungsmethoden anwendet, sollte sich über die folgenden Risiken bewusst sein:

 - Rohe Fleischfütterung birgt ein Infektionsrisiko mit Bakterien (z.B. Salmonellen, E. coli etc.), Protozoen (z.B. Toxoplasmen, Neospora, Sarkosporidien) und Würmern (Fuchsbandwurm, Trichinen etc.). Schweinefleisch darf niemals roh gefüttert werden, da die bei Schweinen vorkommende Aujeszkysche Krankheit für Hunde und Katzen tödlich ist!

 - Knochenfütterung kann zu Verletzungen des Magen-Darm-Traktes, zu Verstopfungen bis hin zum Darmverschluss und zu Zahnfrakturen führen. Besser ist hier die Gabe von Knochenmehlen, die von verschiedenen Firmen kommerziell angeboten werden.

 - Nährstoffmangel oder –überversorgung treten häufig durch falsche Zusammenstellung der Futtermittel auf.

Auch beim Wolf treten je nach Lebensraum Mängel auf. In der Natur herrscht allerdings auch das Ziel der raschen Reproduktion vor und nicht das Ziel, gesund zu altern!

Mittlerweile bieten viele Firmen kommerzielles BARF-Fertigfutter an. Prinzipiell ist es auch möglich, eine gut bilanzierte BARF-Ration zu erstellen, die die Tiere bedarfsgerecht versorgt. 

Bei Interesse wenden Sie sich an unser Praxisteam. Wir lassen Ihnen gerne einen bedarfsgerechten Rezeptplan zukommen.

Firma Hills senkt die Preise

Die Firma Hills Pet Nutrition ist seit jeher bekannt für Ihre qualitativ hochwertigen Futtermittel. Neben der Science-Linie für verschiedene Altersklassen gesunder Katzen und Hunde wird die Prescription-Linie für die Unterstützung verschiedener Erkrankungen (wie z.B Nierenschwäche, Gelenkprobleme, Blasensteine etc.) angeboten. Zudem hat sich die rein biologische Nature`s Best Linie bewährt. 

Zum 1. Mai diesen Jahres hat die Firma Hills nun die Preise gesenkt! 

Das ist wirklich wahr und zwar um durchschnitllich 9%. Diese gute Nachricht müssen wir Ihnen einfach mitteilen! Besuchen Sie uns und überzeugen Sie sich selbst!

Spende fürs Katzenhaus


Im Dezember haben wir mit Ihrer Unterstützung für das Katzenhaus Bad Säckingen gesammelt und so sind stolze 150 Euro zusammengekommen. Vielen Dank an alle Spender!

Tierschutzvereine leben von ehrenamtlichen Mitarbeitern und von Spenden. Letztere nahmen im Zuge der Krise deutlich ab und so sind die hilflosen Tiere um so mehr auf unsere Unterstützung angewiesen. Helfen Sie mit, gefundene, ausgesetzte oder aus unterschiedlichen Gründen abgegebene Tiere zu versorgen und in ein neues zu Hause zu vermitteln. 

Spenden können weiterhin auf das Konto des Tierschutzvereins Bad Säckingen überwiesen werden (Volksbank Rhein-Wehra, Kt.-Nr.  573 302, BLZ  684 900 00). Auch ein Besuch auf dessen Homepage lohnt sich!

Geht es auch ohne Jagd?


Rheinlandpfalz ist im Begriff, sein Landesjagdgesetz zu ändern. Unter anderem sollen einzelne Vergehen gegen das Jagdgesetz, die zur Zeit noch als Straftat geahndet werden, zu bloßen Ordnungsstrafen degradiert werden. 

Vor diesem Hintergrund fand am 7.11.2009 in Mainz eine Anti-Jagd-Demo (Bildergalerie) statt. Die Teilnehmer machten darauf aufmerksam, dass Ordnungsstrafen nicht effektiv genug sind, die Einhaltung des Gesetzes zu gewährleisten. Zudem forderten Sie das Verbot der Fallenjagd, eine der brutalsten Arten, Tiere umzubringen oder zu zerstückeln. Angeprangert wurde auch die Zwangsbejagung von Grundstücken. Grundstückseigentümer von unbefriedetem Land, welches ausserhalb von Ortschaften liegt, sind Zwangsmitglieder in den Jagdgenossenschaften. Sie müssen es erdulden, dass Jäger auf Ihrem Grund und Boden Tiere umbringen, schlimmstenfalls ihre eigenen Haustiere

In letzter Zeit werden immer mehr Stimmen laut, die die Abschaffung der Jagd fordern. In Deutschland dominiert die reine Hobbyjagd. Jäger töten aus reinem Lustgewinn, denn aus ökologischer Sicht ist die Jagd überflüssig.

Der Schweizer Kanton Genf ist seit 30 Jahren jagdfrei, in den Niederlanden darf seit 2002 kaum noch gejagt werden und der seit 1922 jagdfreie Nationalpark "Gran Paradiso" in Italien mit 72000 Hektar funktioniert ökologisch einwandfrei.

Hintergrundinformationen finden Interessierte unter anderem in dem Buch 
"Von der Jagd und den Jägern" von Dr. Karl - Heiz Loske, ISBN 978-3-86582-372-4 und unter Links






Wurmkuren sind wichtig!


In einer aktuellen Studie trug jeder 5. Hund Eier des auch für den Menschen infektiösen Spulwurms "Toxocara canis" in seinem Fell. Betroffen waren hauptsächlich Hunde unter 1 Jahr.

Die ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites), eine internationale Fachgruppe, die sich mit den Parasiten unserer Haustiere beschäftigt, zieht daraus folgendes Fazit:

Soll ausgeschlossen werden, dass ein Hund infektiöse Spulwurmeier ausscheidet und im Fell trägt, muss er monatlich entwurmt werden. Dies aber ist nur dann notwendig, wenn besondere Risiken vorliegen, wie z.B. bei Welpen und Junghunden oder Hunden mit dichter Unterwolle. Haben solche Hunde viel Kontakt mit Kindern, Senioren oder immungeschwächten Personen, kann in diesen Fällen eine monatliche Entwurmung sinnvoll sein.

Bei allen anderen Tieren sollte sich die Häufigkeit der Entwurmung nach den individuellen Lebensbedingeungen des Tieres richten. Gefährdet sind vor allem Hunde, die freinen Auslauf und/oder Kontakt mit Artgenossen haben. Sie sollten mindestens 4 x jährlich entwurmt, bzw. auf Wurmbefall untersucht werden.

Wurmkuren wirken nur auf Strukturen, die ausschliesslich bei Würmern zu finden sind. Sie können Hund und Katze damit keinen ernsthaften Schaden zufügen. Mögliche seltene Nebenwirkungen äussern sich zumeist als milde und vorübergehende Magen-Darm-Verstimmungen ähnlich wie sie auftreten, wenn Ihr Tier etwas Verdorbenes aufnimmt. Ernsthafte Schäden sind nicht zu erwarten. Andersherum ist die Gesundheit von Hund und Katze vielmehr gefährdet, wenn auf regelmäßige Wurmkuren verzichtet wird. Nicht zuletzt gefährdet dies auch den Menschen, der sich an seinem Tier anstecken kann.

Weitere Informationen zu Parasiten bei Haustieren finden Sie hier.

Silvester - was tun?

Jedes Jahr steht im Dezember die Knallerei zu Silvester an. Viele Tiere reagieren angstvoll und manche sogar panisch auf die Knallerei. Was kann man tun?

Die früher oft verabreichten Beruhigungstabletten haben den großen Nachteil, dass die Tiere schläfrig sind, den Lärm aber noch intensiver miterleben. So verstärken sich die Ängste im Endeffekt häufig. Außerdem belasten diese Tabletten den Kreislauf.

Ungefährlich und oft von guter Wirkung sind Pheromone. Dies sind Duftstoffe, die zur Kommunikation von den Tieren selber abgegeben werden und unter anderem sehr beruhigend und stabilisierend wirken. Für Hunde gibt es seit einiger Zeit ein Pheromonhalsband, welches kontinuierlich einen Duftstoff abgibt, den normalerweise die Hündin für die Welpen produziert. Die Hunde fühlen sich geborgen und sicher. Für Hunde und Katzen gibt es die "Duftstoffe" zudem als Dispenser, den man in die Steckdose steckt. Durch Wärme verströmt so der Geruch, der von uns Menschen nur schwer wahrgenommen wird. Wichtig ist, dass man möglichst früh mit der Behandlung beginnt, damit die WIrkung an Silvester optimal ist.

Relativ neu ist auch die Behandlung mit Aminosäuren, die bei ängstlichen Hunden und Katzen im Gehirn zu einem Botenstoff umgebaut werden. Ängstliche Tiere leiden häufig unter einem Botenstoffmangel, der zu Überreaktionen führt und durch die Gabe der Aminosäuren ausgeglichen werden kann. Schon länger gibt es für diesen Zweck Tabletten für Hunde. Zudem bietet die Firma Royal Canin ein Futter an (Calm), dem die Aminosäure zugesetzt ist. Dies kann bei überängstlichen Tieren immer gegeben werden. "Calm" gibt es sowohl für Hunde als auch für Katzen.

Wenn Sie Fragen zu diesen Themen haben, kommen Sie gerne zu uns in die Praxis. Wir beraten Sie gerne!

Glühweintrinken 2009


Wir haben uns sehr über Ihren Besuch in unserer Praxis zum Glühweintrinken und Plausch gefreut. Hier geht es zur Bildergalerie!

Fundvogel - was tun?


Die warme Jahreszeit bringt es mit sich, dass Spaziergänger eventuell auf Jungvögel stoßen, die am Boden sitzen. Es ist nicht immer richtig, diese mitzunehmen!

Viele Vögel sind nach dem Eischlupf erstmal nackt. Diese sogenannten Nestlinge werden von den Eltern nur versorgt, wenn sie sich im Nest befinden. Fallen sie heraus, stellen die Eltern die Fütterung ein. Findet man so ein unzureichend befiedertes Vogelkind, sollte man es zurück ins Nest setzen. Man kann die Tiere ruhig anfassen, die Eltern nehmen sie trotzdem wieder an. Findet man ein ganzes abgestürztes Nest, sollte man es so gut es geht am urprünglichen Platz wieder befestigen.

Will man dann kontrollieren, ob die Altvögel  die Fütterung wieder aufnehmen, so muss man dies aus weiter Entfernung tun, damit sie sich nicht durch den Menschen gestört fühlen. Sollten die Eltern nicht innerhalb 2 Stunden wieder füttern, so ist eine künstliche Aufzucht vertretbar.

Sollten Sie das Nest nicht finden oder wurde es zerstört (zum Beispiel von einem Fressfeind), dann sollten Sie sich des gefundenen Nestlings annehmen und ihn entweder selbst aufziehen oder einer Auffangstation in Ihrer Nähe übergeben.

Ist der Jungvogel voll befiedert, befindet sich auf dem Boden und ruft eventuell laut, so handelt es sich um einen sogenannten Ästling. In diesem Fall kümmern sich die Eltern auch außerhalb des Nestes um den Jungvogel (sogenannte Bettelflugperiode). Bei Gefahr verhalten sich diese Vögel meist regungslos und ruhig und werden dann von unwissenden Spaziergängern unter der falschen Annahme, dass sie Hilfe brauchen, mit nach Hause genommen. Lassen Sie diese Vögel an ihrem Platz. Nur wenn sie auf der Strasse oder dem Radweg sitzen, sollte man ihn vorsichtig nehmen und ins nächste Gebüsch setzen. Der Altvogel beobachtet dies genau und wird dort sein Junges weiterfüttern.

Eine Besonderheit stellt der Mauersegler dar. Dieser Vogel kann vom Boden aus nicht zum Flug starten. Die Aufzucht nicht voll flugfähiger Tiere erfordert sehr viel Erfahrung. Finden Sie einen Mauersegler am Boden vor, bringen Sie ihn zu einer Person, die sich mit diesen Tieren auskennt oder zu uns in die Praxis. Wir haben schon einige dieser faszinierenden Vögel  wieder auswildern können.


Bild: Mauersegler

Hier noch interessante Links zu obigen Themen:


NABU Baden-Württemberg

Wildvogelhilfe

Wildvogelstation Marburg

Kaninchen- Aktion



Auch Kaninchen können Würmer haben!

Wie häufig dies bei unseren Heimkaninchen vorkommt, wollen wir in einer Studie feststellen.

Dazu brauchen wir Ihre Mitarbeit!

Bringen Sie uns eine Kotsammelprobe von Ihren Kaninchen. Dazu geben Sie 2-3 Kotballen pro Tag an 3 aufeinanderfolgenden Tagen in ein kleines Gefäß und bringen dies dann in unsere Praxis.
Kotröhrchen können bei uns auch gratis abgeholt werden.
Wir untersuchen die Kotproben dann gratis auf Parasiten.

Die Untersuchung läuft von Juni 2008 bis Juni 2010.

Das Ergebnis wird auf unserer Homepage bekannt gegeben.

OP-Versicherung für Tiere



Wie schnell ist es passiert!

Ein Moment der Unaufmerksamkeit und das eigene Tier ist vors Auto gelaufen!
Freigängerkatzen kommen oft verletzt nach Hause - und dann!? Eine Operation kostet mit Nachsorge schnell mehrere Hundert wennn nicht tausend Euro. Plötzlich wird die Tierliebe auf eine harte Probe gestellt. Kann ich mir das leisten, oder sogar - will ich mir das leisten?! Da es um Lebewesen geht, ist es wichtig, sich im Vorfeld mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Was in England schon seit Jahren sehr gut funktioniert, wird seit einiger Zeit auch in Deutschland angeboten - die Tierkrankenversicherung. Die ist auch oder gerade besonders etwas für den kleinen Geldbeutel. Je nach Bedarf gibt es von einer reinen Operationskostenverrsicherung (ab 7 Euro bei der Agila) bis zur Rundumversorgung alle möglichen Angebote.

Hier sind einige Links:
www.agila.de/
www.prevet.de/

Futter frei Haus!

Lieferung frei HausAb sofort können Sie sich das Futter der Firma "Hills" über das Internet bestellen und es wird Ihnen innerhalb von 2-3 Tagen gratis nach Hause geliefert.

Und so geht`s! Zunächst registrieren Sie sich auf der Homepage www.hillsvetshop.de.
Dann geben Sie den Praxiscode "dedka" ein und schon können Sie Produkte aus der Science und Nature`s Best Linie bestellen. Wenn Ihr Tier Prescription Diäten benötigt, so bekommen Sie über unsere Praxis einen diesbezüglichen individuellen Bestellcode.

Wir helfen natürlich auch gerne bei der Anmeldung auf der Homepage und erklären Ihnen gerne alles in Ruhe bei uns in der Praxis.

Vorsicht bei Teebaumöl und co.!



In der heutigen konsumorientierten und technisierten, schnelllebigen Zeit stehen viele Menschen dem Einsatz von „chemischen Stoffen“ und Medikamenten skeptisch gegenüber.

Immer wieder greifen auch Tierbesitzer nach angeblich wirksamen und gut verträglichen „Naturprodukten“.

Leider vertragen vor allem Katzen diese Mittel nicht immer so problemlos, wie das beim Verkauf versprochen wird. Ein weit verbreitetes Beispiel ist der Einsatz von Teebaumöl am Tier gegen und für so ziemlich alles, von der Pflege bis zur Parasitenabwehr. Teebaumöl ist durch seinen hohen Anteil an Terpenen und Phenolen für Katzen hochtoxisch. Wenige Tropfen, die über die Haut oder den Magen-Darm-Kanal aufgenommen werden, können starke Vergiftungserscheinungen (Taumeln, Zittern, Unruhe, Schwäche Ataxien etc.) auslösen. Todesfälle sollen beobachtet worden sein.

Es ist sicher, dass viele ätherische Öle (z.B. Thymian-, Oregano-, Zimtöl) für Katzen toxisch sind. Katzen fehlt die Fähigkeit zur Glucuronidierung (Verstoffwechselung), dadurch erfolgt nur eine sehr langsame Ausscheidung. Besonders bei täglicher Anwendung können sich Inhaltsstoffe im Körper der Katze ansammeln, so dass es zur Vergiftung kommt. Lavendel enthält z.B. Terpinen-4-ol (3-5%) und weitere ätherische Bestandteile wie z.B. 1,8-Cineol, welches in höherer Konzentration als stark reizend für Haut- und Schleimhäute bekannt ist.

Alkoholische Auszüge können möglicherweise sehr viel schneller und stärker die Haut penetrieren und bei oraler Aufnahme zusätzlich ihre Alkoholtoxizität entfalten.

Viele „Naturprodukte“ weisen zudem einen sogar für unsere Nase extrem intensiven Geruch auf, durch den allein Hunde und Katzen aufgrund ihres extrem gut ausgebildeten Geruchssinn gestresst werden. Sie versuchen dann durch intensives Putzen, die Geruchsquelle zu beseitigen und nehmen so die oft nur für die äußere Anwendung gedachten Lösungen auf.
Immer wieder werden uns so vergiftete Tiere in den Tierarztpraxen vorgestellt.

Denken Sie immer daran: Tierarztneimittel werden in aufwendigen Verfahren auf Wirksamkeit und Verträglichkeit überprüft.
Sogenannte „Tierpflegeprodukte“, als welche die meisten „Naturmittel“ angepriesen werden, unterliegen einer solchen Zulassungspflicht nicht!

Hund im Backofen!

Sowohl Katzen als auch Hunde können einen Hitzschlag erleiden.

Es reichen schon wenige Minuten aus, um einen Hund im verschlossenen Auto in praller Sonne in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Und bedenken Sie, dass die Sonne schnell wandert. Ein vermeintlicher Schattenplatz kann schnell ein "Platz an der Sonne" werden.

Auch ein Fenster, das nur einen Spalt offen ist, kühlt nicht ausreichend!

Hunde un Katzen regulieren den Wärmeaustauch über Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d. h. die Körpertemperatur steigt an. Erste Anzeichen eines Hitzschlags sind: Unruhe, eine weitherausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Wird nicht schnell gehandelt, folgt der qualvolle Tod.

Was ist zu tun?

Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall! Das Tier muss so schnell wie möglich in tierärztliche Behandlung. Bringen Sie das Tier umgehend an einen schattigen Platz und kühlen Sie es langsam mit nasskalten Tüchern. Ist der Hund bei Bewußtsein -  und nur dann - schluckweise Wasser anbieten. Bei Bewußtlosigkeit muss der Hund in die stabile Seitenlage gebracht werden, wobei die Zunge heraushängen muss.

Beobachten Sie einen Hund in einer Notsituation im Auto, zögern Sie nicht, die Polizei zu rufen!

Neue Vogelvoliere


Endlich konnten wir am 31.10.2008 unsere neue Vogelvoliere einweihen! Diese wurde nötig, da uns in diesem Sommer nicht weniger als vier "Fundwellensittiche" gebracht wurden, für die sich kein Besitzer gemeldet hat. Nun geniessen die Vier Ihr neues großzügiges Zuhause, welches dankenswerterweise von den Firmen "sensdesign" und "Zeitlos" gesponsort wurde. Die Voliere besteht aus einem Aussenbereich und einer Hütte, in der im Winter ein Rotlicht für angenehme Temperaturen sorgt. Hier geht es zur Bildergalerie.



Hundemalaria

In Deutschland tritt neben der heimischen Zecke, dem Holzbock, immer häufiger die Auwaldzecke (Dermacentor rhipicephalus) auf. Die durch diese Zecke auf den Hund übertragenen Babesien (Erreger der Hundemalaria) sind Parasiten, die die roten Blutkörperchen zerstören. Unbehandelt stirbt der Hund dann innerhalb weniger Tage. Die Krankheit beginnt ca. 1 Woche nach dem Stich mit Fieber. Es folgen Gelbsucht und Blutarmut. Die Beschaffung des Medikaments gegen die Babesiose dauert einige Zeit, und bis es zur Verfügung steht, kann es schon zu spät sein. Die beste Strategie ist eine rechtzeitige Prophylaxe mit Spot on Präparaten, die eine Zweifachwirkung besitzen. Zum einen schrecken sie die Zecken ab (repellente Wirkung) und zum zweiten töten sie sie ab (akarizide Wirkung). Die Mittel werden auf die Haut aufgetragen und verteilen sich von selbst. Sie wirken mehrere Wochen und werden durch Baden oder Regen nicht abgewaschen, da sich sehr fettliebend sind und mit dem Hauttalg eine feste Verbindung eingehen. Diese Mittel wirken auch gegen Mücken und Flöhe. Lassen Sie sich gerne in unserer Praxis beraten.

Gewerbeschau 12./13. Mai

Spende ans Katzenhaus
Vielen Dank für Ihren Besuch auf der Gewerbeschau am 12. und 13. Mai in Laufenburg! Viele haben die Chance genutzt, das Praxisteam mal ausserhalb der Sprechstunde kennenzulernen. Besonders bei den Kindern kam das Glücksrad mit vielen attraktiven Preisen an. Der Erlös von 200 Euro geht an das Katzenhaus in Bad Säckingen, hier vertreten durch Beate Lauber. An der Wissenstheke gab es interessante Informationen zu Vogelspinnen, Blindschleichen und anderen spannenden Themen. Von Zahnschmerzen beim Tier und Reisekrankheiten in Deutschland handelten die am Stand gehaltenen Vorträge durch Dr, Marquart und Dr. Engel. Wir hoffen, es hat allen gefallen und freuen uns auf ein nächstes Mal! Eine Bildergalerie finden Sie hier!

Leishmaniose des Hundes

In letzter Zeit gibt es immer häufiger Fragen und Diskussionen um die hauptsächlich in den Mittelmeerländern auftretende Leishmaniose des Hundes. Grund ist der zunehmende Import von Hunden aus diesen Regionen.

Die Leishmaniose des Hundes ist eine Zoonose, das heißt, dass sie auch für den Menschen ansteckend ist. Der Erreger ist ein Einzeller, der in den Zellen des Immunsystems haust. Dieser Einzeller wird durch den Stich der sogenannten Schmetterlings- oder Sandmücke übertragen. Diese kam lange Zeit nur in wärmeren Gefilden vor, namentlich in den Mittelmeerländern. Dort weisen bis zu 15% der Hunde einen positiven Antikörpertiter auf, sind also mindestens einmal mit dem Erreger infiziert worden. Nur 80% dieser Hunde zeigen klinische Symptome, da es bis zum Auftreten dieser Symptome jahrelang dauern kann. Man sieht es einem Hund also von außen nicht unbedingt an, ob er den Erreger der Leishmaniose in sich trägt.

Ob und wann es zum Ausbruch der Erkrankung kommt, liegt am Immunsystem. Ist die Krankheit ausgebrochen, werden die inneren Organe und/ oder die Haut befallen. Je nach Abwehrlage des Hundes kann es zahlreiche Symptome geben. An der Haut reichen diese von schuppigen Ekzemen über offene Stellen bis zu tumorartigen Wucherungen. Besonders betroffen sind die Gliedmaßen, die Ohrränder, die Nase und die Gelenke. Von den Organen sind am häufigsten die Lymphknoten, die Nieren und das Knochenmark befallen. Die häufigste Todesursache ist die Vergiftung des Organismus durch Ausfall der Nieren.

Eine Behandlung der Leishmaniose führt im besten Fall zu einem Verschwinden der Symptome. Die Erreger verstecken sich aber im Körper und die Krankheit kann immer wieder ausbrechen, die Krankheit muss also als unheilbar angesehen werden. Es ist aber bei Ansprechen der Therapie möglich, erkrankte Hunde über Jahre beschwerdefrei zu halten.

Die Überträger, also die Sandmücken, wurden mittlerweile auch in Deutschland nachgewiesen. Sie treten besonders den milderen Regionen am Rhein auf. Eine Übertragung der Krankheit durch Kontakt oder durch andere blutsaugende Insekten ist bislang noch nicht nachgewiesen. Trotzdem wird empfohlen, dass immunsupprimierte Personen und Kleinkinder unter 2 Jahren den Kontakt zu Hunden mit Leishmaniose meiden sollten. Unter diesen Gesichtspunkten ist es auch nicht zu empfehlen, Hunde aus dem Mittelmeerraum nach Deutschland zu importieren. Sollte dies unumgänglich sein, sollten nur negativ getestete Hunde eingeführt und unbedingt eine weitere Blutuntersuchung 3 Monate nach Einreise vorgenommen werden.

Es muss gesagt werden, dass es nach Kenntnisnahme der Fakten sinnvoller ist, den Tierschutz in den betroffenen Ländern zu unterstützen, als Hunde mitzunehmen.

Am besten wäre es natürlich auch, im Urlaub seinen eigenen Hund nicht mit in Leishmaniengebiete mitzunehmen. Da man die schönste Zeit des Jahres aber natürlich gerne mit seinem Familienmitglied verbringen will, ist dies manchmal unumgänglich. Da die Mücken von April bis Oktober um die Zeit des Sonnenuntergangs aktiv sind, ist es in diesen Fällen ratsam, zu dieser Zeit die Hunde nicht ins Freie zu lassen. Die Fenster sollten mit feinen Insektennetzen ausgestattet sein. Die Mücken kommen besonders im Landesinneren vor und hier oft dort, so sich organisches Material befindet (Müll, alte Bäume, Teiche) befinden. Wegen der schlechten Heilungsaussichten der Erkrankung sind Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe, also zur Abwehr der Insekten, von besonderer Bedeutung. Einen gewissen Schutz vor Anflug und Stich der Schmetterlingsmücken bieten bestimmte Spot on Präparate oder Halsbänder.

Informieren Sie sich bei Ihrem Tierarzt, bevor Sie die Reise antreten!

Lakiso 2008



Wie jedes Jahr besuchten auch dieses Mal wieder 12 Kinder (11 Mädchen und 1 Junge) im
Rahmen des Laufenburger Kindersommers unsere Praxis.

Geduldig ließen sich unsere Praxiskatzen „Brad Pit“ und „Handy“ in Mund und Ohren
schauen. Die kleine Katze „Milky Way“ war begeistert von so vielen Streicheleinheiten und machte keinen Gebrauch von ihren spitzen Milchzähnchen.

Auch Hund „Woppel“, der Jack Russel Terrier unserer Praxisassistentin Frau Schäfer war wenig überrascht, als zwölf Mal sein Herz abgehört wurde. Er war ja auch zum 2. oder 3. Mal dabei und damit schon ein alter Hase.

Es gab viel Interessantes über den Beruf „Tierärztin“ zu sehen und zu hören, und wir hoffen, es hat allen viel Spaß gemacht.

Hier gelangen Sie auf unsere Bildergalerie von diesem interessanten Tag in der Tierarztpraxis Laufenburg.

Tag der offenen Tür am 16.9.2007

Unsere Gemeinschaftspraxis feierte
am 16. September ihren 10. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür. Der Wettergott war uns hold und so fanden viele von Ihnen den Weg zu uns an den Andelsbach. Es gab Kaffee und Kuchen, Heliumballons für die Kinder und Führungen durch die Praxis, denn wir haben dieses Jahr einiges umgebaut und erneuert. Es war ein wunderschöner Sonntag. Vielen Dank für Ihren Besuch und die zahlreichen Glückwünsche! Klicken Sie hier für die Bildergalerie.

Jubiläums- Hunderallye brach alle Rekorde!

Am 2. September 2007 startete die Hunderalley zum 10. Mal und 114 Teams nahmen teil! Diesmal war eine Station in unserer Tierarztpraxis angesiedelt. Herrchen und Frauchen schätzten bei Frau Schäfer das Gewicht Ihres Vierbeiners. Alle Hunde kamen daraufhin freiwillig in die Praxis gerannt und dort schlug dann die Stunde der Wahrheit - die kleinen und großen Hunde wurden gewogen. Die meisten Besitzer lagen ganz gut in Ihrer Schätzung. Besonders erfreulich war, dass die Vierbeiner fast durchweg gute Figur zeigten. Wir bedanken uns an dieser Stelle genz herzlich bei allen Teilnehmern. Wir hoffen, es hat Ihnen so viel Spaß gemacht wie uns und dass wir viele von Ihnen an unserem Tag der offenen Tür am 16. September wieder in unserer Praxis begrüßen dürfen. Einen Link auf die Bildergalerien der Laufenburg-Homepage erhalten SIe hier:
Bildergalerie Teams
Bildergalerie Hunderallye allgemein

Vogelgrippe

Die Vogelgrippe hat nun auch Baden-Württemberg erreicht. Auch wenn noch keine Fälle im Landkreis Waldshut nachgewiesen worden sind, so sind doch zahlreiche Menschen beunruhigt.

Bei Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg können sie sich jederzeit unter der Telefonnummer 0711/126-2233 auf den aktuellen Stand bringen lassen.

Weitere Informationen:

Heimtierausweispflicht

Aufgrund einer neuen gemeinschaftsrechtlichen Regelung muss ab dem 1.10.2004 für Hunde, Katzen und Frettchen, die innerhalb der EU grenzüberschreitend verbracht werden, ein Pass nach einheitlichem Muster mitgeführt werden. Dieser Pass muss dem Tier eindeutig zugeordnet werden können, d. h. das Tier muss mittels Tätowierung oder Mikrochip identifizierbar und die Nummer im Pass eingetragen sein. Neben Angaben zu dem Tier und seinem Besitzer muss der Pass den tierärztlichen Nachweis enthalten, dass das Tier über einen gültigen Impfschutz gegen Tollwut verfügt. Für aus Deutschland stammende Tiere heißt dies, dass die letzte Tollwutimpfung mindestens 30 Tage und längstens 12 Monate vor dem Grenzübertritt durchgeführt worden ist.

Lakiso beim Tierarzt

Im Rahmen des Laufenburger Kindersommers besuchten am Samstag den 26.8. zwölf interessierte Kinder unsere Praxis. Sie untersuchten mit Frau Dr. Engel einen Hund, zwei Katzen und zwei Meerschweinchen. Dabei wurde ihnen auch erklärt, was zu beachten ist, um ein Tier gesund zu halten. Beim Betrachten von Röntgenbildern traten viel Fragen auf, die von Frau Dr, Engel gerne beantwortet wurden. Zum Schluß gab es für jedes Kind noch ein kleines Präsent.





Lakiso 2007


Auch in diesem Jahr fand in unserer Praxis ein Treffen im Rahmen des Laufenburger Kindersommers statt. 12 Mädchen erfuhren viel Interessantes über Tiere und den Beruf der Tierärztin. Spencer, der Hund von Dr. Engel, ließ sich geduldig untersuchen. Wir hoffen, dass es allen Beteiligten Spaß gemacht hat!